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Gerhard Schubert GmbH Verpackungsmaschinen

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09.02.2010

Transmodul- eine Baugruppe, die die Zukunft der Verpackungsmaschinen verändert

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TLM-Verpackungsmaschine
TLM-Verpackungsmaschine
Das Transmodul
Das Transmodul

Unter dem Begriff Transmodul arbeitet man bei Schubert schon über zwei Jahre an der Entwicklung einer neuen TLM Komponente. Trans kommt von Transport und Modul sagt aus, dass es ein Teil eines Ganzen werden soll bzw. geworden ist, denn das Transmodul hat sich vor wenigen Monaten zum ersten Mal in Bewegung gesetzt. Das Transmodul wird den TLM Vakuumtransporteur ersetzen, der seinerseits vor 6 Jahren die Kettentransporteure abgelöst hat, und ab Anfang 2010 Verbindungselement zwischen den TLM Teilmaschinen sein.

Es wird ein Schienensystem in jeder Teilmaschine geben und wenn man die Teilmaschinen zusammensetzt wird ein durchgängiger Schienenstrang entstehen. Die Transmodule werden eine Vakuumpumpe, einen Antriebsmotor und die eigene Steuerungselektronik bzw. Elektrik besitzen. Power und Daten wird man kontaktlos übertragen und die Module werden Teil der Schubert VMS Steuerung sein.

In der TLM Verpackungsmaschine der Zukunft wird ein Transmodul die aufgerichteten Schachteln mittels Sauger am Boden festhalten. Dieses Verfahren hat sich bei den Vakuumtransporteuren sehr bewährt. Die Schachteln durchlaufen, vom Transmodul getragen, die gesamte Maschine, bzw. sämtliche Teilmaschinen. Am Ende schwenkt das Modul nach unten und fährt am Schienenstrang hängend in die Ausgangsposition zurück. Sollte ein Modul ausfallen, hält die Maschine kurz an, das nachfolgende Modul schiebt das defekte Modul aus dem System und weiter geht’s.

Enorm wichtig bei all diesen Hightech Komponenten und besonders bei TLM Systemkomponenten ist, darauf zu achten, dass die Geräte genug eigene Intelligenz mitbringen und die Programmierung nur noch aus der Eingabe von Parametern besteht. Auch dieser Forderung wird bei Schubert Rechnung getragen.

Zur Formatumstellung werden zwei Transmodule wahrscheinlich schon im Jahr 2011 den Werkzeugtransport von und zu den einzelnen Teilmaschinen bewerkstelligen. So gesehen waren die Entwicklungsarbeiten für den automatischen Werkzeugwechsel der Auslöser für die Entwicklung des Transmoduls.

Das Transmodul wird neue Maßstäbe setzen im Verpackungsmaschinenbau und nach Meinung von Schubert spätestens auf der Interpack 2011 Tagesgespräch sein. Unterm Strich wird es dazu beitragen, den Verpackungsmaschinenbau weiter zu rationalisieren und den Verpackungsmaschinen noch höhere Effizienzen und eine noch größere Flexibilität eröffnen.

Wie immer, wenn man neue Wege geht, eröffnen sich neue Möglichkeiten, die man nicht vorhersehen konnte. Das ist laut Firmenchef Gerhard Schubert das Spannende daran, wenn man neue Wege geht. Darum kann man bei neuen Entwicklungen auch niemals sagen, wann sie abgeschlossen sein werden. Man darf gespannt sein, wie es mit dem Transmodul weitergeht.

Auch der Forderung nach immer weniger Energiebedarf wurde Rechnung getragen. Das Transmodul benötigt nur wirklich Energie beim Beschleunigen vom Stillstand heraus bis zu seiner Fahrgeschwindigkeit, die bis zu 5 m/sek. betragen kann. Wenn das Transmodul dann wieder abbremst, und sich genau unter dem Füllbereich, z.B. eines Befüllroboters positioniert, schaltet der Antriebsmotor auf Generatorbetrieb um, liefert also Strom, der in Kondensatoren gespeichert wird. Diesen so gespeicherten Strom verwendet man dann beim wieder Anfahren. Übrigens eine Technik, die in allen Servoantrieben bei den TLM Verpackungsmaschinen zum Einsatz kommt.

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