Liebe Leser,
das Jahr 2006 war für uns Verpackungsmaschinenbauer das Jahr der Messen: Mailand, Barcelona, Frankfurt, Birmingham, Nürnberg, Göteborg, Chicago und Paris.
Wir hatten ein volles Programm, alle Hände voll zu tun und können heute auf gut gefüllte Auftragsbücher blicken.
Als Unternehmer fragt man sich natürlich, wie es zu der unerwarteten Nachfrage nach Verpackungsmaschinen kam. In erster Linie sind es neue Produkte, die auf den Markt kamen und nun verpackt werden müssen. Und dabei merkt man, dass die Kunden quer durch alle Branchen auf die Flexibilität ihrer neuen Maschinen achten.
Man merkt noch eines, und das freut mich sehr: Manch ein Kunde, der früher einer Billigmaschine den Vorzug gab, hat erkannt, dass höhere Verfügbarkeit, schnelle Umstellbarkeit und 24-Stunden-Betrieb mit Low-Cost-Maschinen nicht zu machen sind.
Den Weg, den ich mit meinem Unternehmen gegangen bin, Mechanik abzuspecken, Funktionen in die Software der Steuerung zu packen und leicht wechselbare produkt-spezifische Werkzeuge zum Einsatz zu bringen, hat sich als der richtige herausgestellt. Dieser Weg hat uns am Ende das TLM Maschinen-system gebracht. Das Maschinensystem mit den fantastischen Systemkomponenten, mit denen sich hochflexible, vollelektronisch gesteuerte und angetriebene Verpackungsmaschinen konfigurieren lassen.
Fantastisch an den TLM Systemkomponenten ist, dass es an der Zahl nur sieben sind, und sich diese Komponenten mittels der Tastatur eines Personal Computers auf die jeweilige Verpackungsaufgabe einstellen lassen.
Brandaktuell ist, dass inzwischen drei weitere Komponenten dazugekommen sind, das Tiefziehaggregat, der Folientransport und das Siegel- und Stanzaggregat. Komponenten, die aus den TLM Maschinen hochmoderne, leistungsstarke Thermoform-, Füll- und Siegelmaschinen machen, sogenannte FFS-Maschinen. Lesen Sie dazu auch den Beitrag „Schräge Typen“, auf Seite 22.
Wenn Sie unsere Sequence aufmerksam durchblättern, werden Ihnen viele TLM Maschinen begegnen und Sie werden feststellen, dass die eine oder andere Maschine etwas anders aussieht als die übrigen Maschinen. Das kommt daher, weil wir ständig an unseren TLM Systemkomponenten kleine Verbesserungen vornehmen, die zum einen den Bedienkomfort erhöhen und zum anderen die Herstellkosten senken.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie man es schafft, durch neue Fertigungsmethoden, den Nachteil ein Hochlohnland zu sein, durch kreative und innovative Ideen ausgleichen kann.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ein Hochlohnland bleiben können, wenn wir nur aufhören alten Zöpfen nachzulaufen. Es ist Zeit umzudenken.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer Sequence Nr. 3.
Ihr
Gerhard Schubert