Gerhard Schubert GmbH - Verpackungsmaschinen

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Gerhard Schubert GmbH Verpackungsmaschinen

Industriegebiet Südost
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28.01.2008

Sequence 1/2008

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sequence_08

Liebe Leser,

befinden wir uns in einer Elektroeuphorie? Diese Frage stelle ich mir sehr oft, denn Selbstkritik ist immer angebracht, wenn man in einem Industrieunternehmen des Maschinenbaus Verantwortung trägt. Ich beobachte den Markt sehr genau, ob das Automobile sind, Werkzeugmaschinen oder Verpackungsmaschinen, die Elektrifizierung schreitet mit Macht voran und kann nicht mehr aufgehalten werden. Mit Euphorie, da kann ich Sie beruhigen, hat das nichts zu tun. Verpackungsmaschinen müssen immer flexibler werden, immer betriebssicherer, immer zuverlässiger und damit halten Elektrik, Elektronik und Software ihren Einzug. Man möchte sich auf die Forderungen des Marktes immer schneller einstellen können, die Maschinen sollen übersichtlich sein, gut zugänglich zu ihren Funktionen, leicht zu reinigen und einfach zu bedienen. Die Zeit ist auch reif für die automatische  Formatumstellung. Sie kommt bestimmt, das ist nur noch eine Frage der Zeit. Wir hatten beabsichtigt, bereits auf der Interpack 2008 damit auf den Markt zu kommen, doch leider war es zeitlich nicht zu schaffen. Der Entwicklungsaufwand allein für die dazu benötigte Software nimmt rund fünf Mannjahre in Anspruch. 

Apropos Entwicklung - wir geben heute rund 6% unseres Umsatzes für Entwicklung aus und 5% davon fließen in die Software (siehe Seite 30 „Preiswert – die Kostenstrukturen einer TLM-Verpackungsmaschine“). Eine gute Software wird zunehmend wichtiger, denn mit guter Software lassen sich in ungeahnter Höhe Kosten einsparen. Wenn man den Softwareaufwand für eine Maschine in die Montage verlegt, was üblicherweise getan wird, führt das zu hohen Montagekosten und letztlich zu teueren Maschinen. Bei Schubert achtet man strikt darauf, dass Verpackungsmaschinen eine Synthese aus Mechanik, Steuerung und Software sind, und dass die Programmierarbeit in der Montage nur noch aus der Eingabe von produkt- oder kundenspezifischen Parametern besteht.

In der vorliegenden Sequence Nr. 4 warten wieder Fallbeispiele aus den verschiedensten Bereichen darauf, von Ihnen studiert zu werden. Sollten Sie zu einer Fallstudie nähere Auskunft wünschen, dürfen Sie uns gerne ansprechen. Soweit das Einverständnis des Kunden vorliegt, werden wir gerne Fragen beantworten. Die Fallstudien belegen die Flexibilität des TLM-Verpackungsmaschinen Systems. Einfache Mechanik intelligente Steuerung und wechselbare Werkzeuge machen es möglich. In der Tat hat es sich bestätigt, dass die Flexibilität einer Verpackungsmaschine steigt sobald man den mechanischen Aufwand reduziert und Funktionen in die Software verlagert.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer Sequence Nr. 4 und würde mich freuen, Sie Ende April in Düsseldorf auf der interpack 2008 begrüßen zu dürfen.

Ihr

Gerhard Schubert

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