Pharma-Maschinen sind anders als normale Verpackungsmaschinen - und inzwischen gibt es sie – die TLM-Pharma-Maschine. Unser russischer Kunde, der nicht genannt werden will, packt auf seiner neuen TLM-Pharma-Maschine derzeit 20 verschiedene Packungen, die mit verschiedenen Vials in Verpackungsschachteln verschiedenen Inhalts verpackt werden. Die Vials laufen aufrecht stehend über ein kontinuierlich laufendes Zuführband in die Maschine ein und werden von vier TLM-F4 Roboterarmen aufgepickt und in einen Gruppentransporteur gesetzt, der alle Vial-Durchmesser aufnehmen kann.
Die zweite Teilmaschine von links ist eine Schachtelaufrichte und Klebemaschine, die aus mehrbahnigen Magazinen flachliegende Schachtelzuschnitte entnimmt, aufrichtet und auf Transmodul-Saugerplatten setzt. Die dritte Teilmaschine ist eine Einlegestation für Packungseinlagen, die ebenfalls einem mehrbahnigen Magazin entnommen und auf die Saugerplatten der Transmodule gesetzt werden.
In der vierten Teilmaschine übernimmt ein F2-Roboter, der mit einem Füllwerkzeug ausgerüstet ist, die Vials vom Gruppentransporteur, steckt sie in die Packungseinlagen, um danach Einlagen und Vials in die Packung zu setzen. Der oder die Beipackzettel werden aus GUK-Spendern in eine Steppkette übergeben, zur Verschließstation transportiert und während des Verschließvorgangs in die Verpackungsschachtel gelegt.
Die Teilmaschine „Verschließen“ – ganz rechts – ist bereits mit einem Magazin für separate Deckelteile ausgerüstet, für das es zurzeit keine Einrichtung gibt. Die mögliche Minuten-Leistung liegt bei 300.