Kosmetik

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Beispiel: Kosmetikprodukte abfüllen

Kompakter, flexibler und effizienter als herkömmliche Anlagen – so lassen sich die Anforderungen der Beiersdorf Manufacturing Waldheim GmbH im Wesentlichen umreißen. Sehr häufige Formatumstellungen sollten in wenigen Minuten erfolgen können, um eine hohe Gesamteffizienz zu erreichen.

Herkömmliche Abfüllsysteme in der Kosmetikindustrie brauchen viel Platz, sind durch Pucksysteme laut und bestehen zum Großteil aus Staustrecken und Eintaktvorrichtungen. Solche Funktionen kosten Geld und beeinflussen die Anlageneffizienz nachteilig. Denn jede Funktion hat auch eine Fehlfunktion. Hinzu kommt oft ein „Urwald“ an unterschiedlichen Bedienkonsolen einzelner Teilmaschinen.

Die Lösung: das TLM-Abfüllsystem. Der Transportroboter Transmodul macht es möglich, alle Teilfunktionen in eine kompakte Anlage zu integrieren. Die TLM-Standard-Systemkomponenten sind flexibel und für sehr viele Industrien anwendbar.

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Abfüllmaschine_2

Beispiel: Tuben und Flaschen

Die erste TLM-Abfüllmaschine ist, wie könnte es auch anders sein, ist eine TLM-Kompaktmaschine. Vereinzeln und Zuführen der Flaschen und Tuben, Etikettieren, Abfüllen, Verschließen, Aufrichten der Verpackungsschachtel, Befüllen, Verschließen und Palettieren – alles in allem besteht die TLM-Kompaktmaschine aus neun Teilmaschinen, die alle zu einem Maschinensystem verbunden sind. Verbindende Baugruppe ist das Transmodul. Zehn Transmodule erledigen die Transportaufgaben für Flaschen, Tuben und Schachteln, indem Sie auf zwei Schienensträngen, die sich in der Befüllstation überlappen, durch die Verpackungsmaschine fahren.

Schon die Geschichte, wie es zum Auftrag kam, ist es wert, erzählt zu werden. Unser italienischer Vertriebsmitarbeiter brachte eine Kunden-Anfrage in die monatlich stattfindende Projektbesprechung mit in der es um eine Verpackungsmaschine für Tuben ging. Tuben sollten in einen Versandkarton gepackt werden, aber die Maschine musste kürzer sein, als das im TLM-System normalerweise möglich ist. Der verfügbare Platz war nicht groß genug für den Standard. Der Kunde musste eine Tubenfüllmaschine, eine Flaschenfüllmaschine, eine Etikettiermaschine, einen Palettierer und die Behältersortierung nebst den obligatorischen Staubändern auf dem dafür zur Verfügung stehenden Raum unterbringen. „Wie wäre es, wenn wir eine Kompaktmaschine anbieten würden?“ Gesagt, getan – und der Kunde, die Firma GFL, fand die Idee super. Mit einer Gesamtlänge von 19,6 Meter kann die Maschine jetzt an einem geeigneteren Platz aufgestellt werden. Sie kommt mit einer Bedienperson aus, ist in der halben Zeit umstellbar und weitaus kostengünstiger als das erste Konzept.

Den TLM-Abfüllmaschinen gehört die Zukunft, da sind wir uns absolut sicher. Zum einen lösen sie eine bewerte aber alte Technik ab, zum anderen schließen sie die Sekundärverpackung mit ein. Dann verfügen sie über die Flexibilität, die moderne Maschinen heute mitbringen müssen, sind kostengünstiger, effektiver und lassen sich vollautomatisch auf verschiedenste Formate umstellen. TLM-Verpackungsmaschinen werden aus Teilmaschinen aufgebaut. Eine Teilmaschine ist eine in sich abgeschlossene voll funktionsfähige Maschine, die mindestens eine, oftmals auch mehrere Funktionen einer Gesamtanlage beinhaltet. Die erste TLM-Abfüllanlage wurde aus neun Teilmaschinen zusammengestellt. Wie bei allen TLM-Verpackungsmaschinen sind die Schaltschränke im Kopfbereich der Maschinen angeordnet. Dadurch ist eine hervorragende Zugänglichkeit zu allen Funktionen gewährleistet und die speziell für Abfüllmaschinen sehr wichtige Bodenfreiheit gegeben.

Beispiel: Schminksets

Die TLM-Verpackungsanlage für Noiro beherrscht die zahlreichen Ausführungen an Schminksets. Der Wechsel zwischen den Formaten erfolgt in wenigen Minuten durch eine Programmumstellung am Bildschirm sowie durch den Tausch der Schnellwechsel-Formatteile. Die Ausbringung erreicht bis zu 33 Schminksets pro Minute.

Zunächst werden die leeren Dosen verschlossen aufgegeben. Die erste Roboterstation öffnet die Dosen und stellt sie auf das zentrale Transportband. Daraufhin kann an der zweiten Station der erste Pudertiegel aufgegeben und eingesetzt werden. Die dritte Station ist für das Einsetzen des zweiten Pudertiegels zuständig. Nun werden an der vierten Station noch zwei Pinsel an vorgesehener Stelle eingelegt, bevor dann an Station Fünf die Dose zugeklappt wird.  Sämtliche Bereiche und Funktionen der Anlage sind leicht zugänglich und einfach zu bedienen.