Nahrungsmittel

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Beispiel: Soßen-Portionspackungen

Das Geschäft mit kleinen Portionspackungen läuft. In Südeuropa geben Menschen bei einem Supermarktbesuch durchschnittlich schon weniger als zehn Euro aus.

Für Produzenten bedeutet das, ihre Produkte in kleinen Verpackungseinheiten am Markt anzubieten. So auch das erfolgreiche Unilever-Produkt „Bouillon Pur“, das in dieser Produktkategorie das hochwertigste ist.

Die vorgeschaltete Hassia-Maschine zieht Behältnisse von der Folienrolle tief, füllt und verschließt diese mit einer Aluminium-Siegelfolie. Ein Gebinde mit jeweils 16 Kavitäten ist das Ausgangsprodukt, das in die Schubert TLM-Anlage einläuft. Herzstück der Anlage ist eine mechanische Presse. TLM-F44-Roboter handhaben hierbei die zusammenhängenden Gebinde sowie die einzelnen Portionspackungen nach dem Stanzprozess.

Das Ergebnis lässt sich sehen: hohe Anlageneffizienz trotz äußerst schwieriger Schachtelkonstruktion und hoher Produktionsleistung. Ohne das Schubert Transmodul beißen sich selbst ambitionierte Verpackungsmaschinenbauer bei solchen Aufgabenstellungen die Zähne aus. Nur dadurch, dass alle Verpackungsprozesse klar und eindeutig definiert sind und nichts dem Zufall überlassen wird, kann eine derart schwierige Aufgabenstellung gut gelöst werden. Eine nahezu perfekte Verpackungsaufgabe für die sieben Schubert TLM-Systemkomponenten.


Zahlen & Fakten

Packungsgrößen von 2 - 8 Portionspackungen pro Karton 

Bis zu 150 Kartons pro Minute 

Umstellung durch wechselbare Werkzeuge in weniger als 30 Minuten 

1-Mann-Bedienung

Von der Auslieferung bis zum Produktionsstart vergingen lediglich 2 Wochen

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Beispiel: Zitrussaft

220 knallgelbe Zitrussaftflaschen, die schon ihrer Form wegen an Zitronen erinnern, laufen in einer Minute in eine Gruppierkette ein. Ein F2-Roboter entnimmt sie und stellt sie in das Transportwerkzeug eines Transmoduls. Besonderer Schwierigkeitsgrad ist natürlich das anhängende Etikett.

Wenn ein Transmodul voll bestückt ist, fährt es dem Packtray entgegen. Die Packtrays werden - ganz links im Bild- aus flachliegenden Zuschnitten aufgerichtet, verklebt und an einen Vakuumtransporteur übergeben. In der nächsten Station, bzw. Teilmaschine, werden drei Reihen á fünf Flaschen von einem F2-Roboter vom Transmodul abgenommen und ins Tray übergesetzt. Das teilgefüllte Tray bewegt sich dann zur dritten Teilmaschine. Jetzt kommt der Trick: Ein F3-Roboter wartet darauf, vom Übersetzroboter, der zuvor das Transmodul bestückt hat, zweimal zwölf Flaschen zugeteilt zu bekommen, um sie dann mit dem Kopf nach unten zu kippen und sie halsüber in drei Trays gleichzeitig einzulegen, oder besser einzustecken.

In der vierten Teilmaschine werden die gefüllten Trays vom Vakuumtransporteur abgenommen und auf das Auslaufband gesetzt. Die Maschine ist umstellbar auf zwei verschiedene Flaschengrößen.

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Beispiel: Brotscheiben

Brotscheiben sehen in Japan wie unser Zwieback aus, leicht angeröstet, also zweimal gebacken. In der Form und Größe gibt es Unterschiede von einer Brotscheibe zur anderen. Die Aufgabenstellung war es, 240 Brotscheiben pro Minute aus dem Kühltunnel zu übernehmen, in die Kette einer Fuji Schlauchbeutelmaschine zu zwei Stück übereinander einzulegen und darauf zu achten, dass die obere Scheibe jeweils die kleinere von beiden ist. Dies fordert der japanische Kunde, um den Käufer keinesfalls zu täuschen. 

Es gibt nichts Besseres als eine Schubert TLM Pickerlinie zur Lösung dieser Aufgabe, die sich mit der Einlaufkette der Schlauchbeutel Maschine synchronisiert bzw. deren Geschwindigkeit von durchschnittlich 305 mm pro Sekunde vorgibt.

Die Brotscheiben laufen über ein kontinuierlich laufendes Transportband ein. Die Kunst der Pickerlinie ist es, sich dem Produktfluss so anzupassen, dass alle guten Produkte vom Band abgenommen werden und trotz einer   unregelmäßigen Produktion keine leeren oder teilgefüllten Packungen entstehen. Dafür sind TLM Pickerlinien entwickelt worden mit ihrem patentierten Gegenlauf und ihrer Steuerungsarchitektur, die so beschaffen ist, dass sich die Roboterarme gegenseitig darüber abstimmen,  wer was wo einlegt. Ein speziell für Harada entwickelter Greifer nimmt Brotscheibe für Brotscheibe auf, nachdem sie das TLM Bildverarbeitungssystem durchlaufen haben. Schwierigkeit dabei war, dass die Brotscheiben sehr zerbrechlich sind. Was nicht den Qualitätsvorgaben entspricht oder absolut nicht aufeinander passt, bleibt auf dem Band liegen.

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Beispiel: Butterbecher

Das Palettieren wird zunehmend von TLM-Verpackungsmaschinen wahrgenommen, so auch bei Elvir, der feinen Buttermarke, die jeder kennt. Vier TLM-Teilmaschinen übernehmen das Aufrichten, Befüllen, Verschließen der Schachteln und das Palettieren von 220 Butterbechern pro Minute.  In der Schachtel-Befüllstation werden zwölf Butterbecher gleichzeitig gegriffen, zu zwei Sechserlagen formiert und in den Verkaufskarton gesetzt, der vom flachliegenden Zuschnitt aufgerichtet wird.

Alle TLM-Maschinen haben eines gemeinsam: die gute Übersichtlichkeit und die hervorragende Zugänglichkeit zu allen ihren Funktionen. TLM-Verpackungsmaschinen können, wie im Fall Elvir, Einzweckmaschinen sein oder, wenn der Markt es verlangt, wahre Wunderwerke der Flexibilität. Der einfache mechanische Aufbau, die intelligente Steuerung und wechselbare Werkzeuge machen es möglich.